Liebe Freundinnen und Freunde der Firminusklause,
am 4. Oktober 2026 gedenken wir des 800. Todestages unseres Ordensvaters Franziskus von Assisi. Vor 800 Jahren starb ein Mensch, dessen Leben bis heute Menschen auf der ganzen Welt berührt: durch seine Einfachheit, seine Liebe zu den Armen, seinen Frieden mit der Schöpfung und seine besondere Nähe zu den Menschen am Rand der Gesellschaft.
Für uns in der Firminusklause der Franziskaner in Düsseldorf ist dieses franziskanische Erbe täglich lebendig. Wenn Menschen bei uns eine warme Mahlzeit, ein belegtes Brot, einen Tee oder einfach ein offenes Ohr bekommen, wird etwas von dem Wirklichkeit, was Franziskus vor 800 Jahren vorgelebt hat: Kein Mensch soll ausgeschlossen werden.
Dass wir diese Arbeit tun können, verdanken wir auch Ihnen. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, täglich für viele Menschen da zu sein – unabhängig von Herkunft, Alter, Religion oder sozialer Situation. Im Jubiläumsjahr 2026 möchten wir deshalb nicht nur zurückblicken, sondern auch Danke sagen.
- Am Samstag, 3. Oktober um 17.00 Uhr feiern wir den Transitus (Heimgang) des heiligen Franziskus mit besonderen Texten und Gebeten in einer heiligen Messe.
- Am Sonntag, 4. Oktober um 12.00 Uhr feiern wir das Jubiläum mit einer Festmesse, der Weihbischof Rolf Steinhäuser vorstehen wird. Anschließend laden wir ein zu einer Begegnung mit uns Franziskanern.
- Am Mittwoch, 30. September um 18 Uhr findet als Mittwochsgespräch im Maxhaus, dem ehemaligen Franziskanerkloster, ein Vortrag von Pater Dr. Johannes Baptist Freyer OFM statt: Wie Armut den Kapitalismus erfand. Das Erbe des Franziskus von Assisi. Franziskus wählte radikale Armut und prägte damit eine Ethik, die den Kapitalismus und die Marktwirtschaft durch Werte wie Solidaritätund Gemeinwohl inspirierte. Ein Betrag über die Kraft franziskanischer Spiritualität für eine gerechtere Ökonomie.
Möge der Geist des heiligen Franziskus auch heute Menschen bewegen, Frieden zu suchen, Not zu lindern und einander mit offenen Herzen zu begegnen.
Mit herzlichen Grüßen und einem großen Vergelt’s Gott
